Egal wie groß dein Trauma war - du kannst sichere Liebe erfahren.
Shownotes
In dieser sehr persönlichen Podcast-Folge teile ich meinen eigenen Heilungsweg - von einer traumatischen Kindheit voller Unsicherheit, einer schwierigen Jugend in Rebellion und vielen Verletzungen durch Männer im Erwachsenenalter bis hin zu einer glücklichen liebevollen Ehe.
Durch die Erfahrungen mit einem emotional instabilen Vater und einer emotional nicht verfügbaren Mutter entwickelte ich einen unsicheren (desorganisierten) Bindungsstil und trug viele Jahre das Gefühl in mir, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich dachte, ich müsse meinen Wert beweisen, habe mich angepasst und angestrengt um Liebe zu bekommen.
Trotz jahrelanger Therapie und zahlreichen Ausbildungen mit Selbsterfahrung bin ich immer wieder in dieselben Muster geraten - besonders wenn es um die Liebe ging. Erst als ich begann, nicht nur zu verstehen, sondern neue Erfahrungen zu machen, konnte sich wirklich etwas verändern.
Heute bin ich seit sechs Jahren in einer stabilen gesunden Beziehung mit einer sicheren Bindung. Nicht weil ich komplett „durchgeheilt“ bin oder ein anderer Mensch wurde - sondern weil ich gelernt habe, mit meinen Verletzungen anders umzugehen und mich selbst besser zu halten.
In dieser Folge erfährst du:
❣️ Wie Kindheitserfahrungen unsere Partnerwahl und Beziehungsmuster prägen ❣️ Was hinter einem unsicheren oder desorganisierten Bindungsstil steckt ❣️ Wie Überlebensstrategien zu Schutzmechanismen werden ❣️ Weshalb Heilung nicht bedeutet, perfekt zu werden ❣️ Wie sichere Liebe auch dann möglich ist, wenn du Trauma erlebt hast ❣️ Weshalb neue Erfahrungen oft wichtiger sind als noch mehr Verstehen
Wenn du manchmal glaubst, dass dein Trauma zu groß ist oder du zu kompliziert bist für eine glückliche Beziehung, dann möchte ich dir mit dieser Folge Mut machen:
Egal wie schmerzhaft deine Vergangenheit war – du kannst lernen, gesunde und sichere Liebe zu erfahren.
NO DRAMA JUST LOVE ❤️
Wenn du auch schon viel an dir gearbeitet hast, aber es in der Liebe einfach nicht klappt - dann komm gerne zu mir ins kostenfreie HerzKlar-Gespräch.
⭐️ Wenn dir der Podcast gefällt freue ich mich über deine Sternebewertung und dein Abo.
👥 Lass uns auch gerne auf Instagram vernetzen, da findest viel Inspiration zum Thema Dating, Männer und Beziehungen.
Alles Liebe, deine Judith 💕
Judith Bauer Dating- und Beziehungs-Coach
📧 kontakt@judith-bauer.com 🌍 Website 📸 [Instagram](https://www.instagram.com/ beziehung.auf.augenhoehe)
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich Willkommen zu No Drama Just Love, deinem Podcast über Liebe und Beziehungen.
00:00:06: Ich bin Judith, Dating- und Beziungscoach und ich teile hier meinen Weg in meine Traumbeziehung, meinen Heilungsweg von Trauma, Singlefluss und Drama.
00:00:15: so glücklich verheiratet!
00:00:17: Es wird jetzt eine sehr persönliche Folge über mein eigenes Trauma weil damit möchte ich dir zeigen dass es möglich ist trotz traumatischen Erfahrungen eine erfüllte Beziehung zu erschaffen.
00:00:27: Das wird jetzt übrigens die letzte Folge sein, in der ich mich Dating- und Beziehungscoach nenne.
00:00:31: Ich habe ein paar wirklich ja radikale Entscheidungen getroffen für mein Business weil ich einfach so viel mehr bin als nur Dating Coach also mich nur auf das Thema zu fokussieren, wie ich eben in einer Traumbeziehung angekommen bin.
00:00:45: Aber diese Folge ist jetzt hier wirklich nochmal wichtig und ich hatte die auch schon mal aufgenommen.
00:00:49: Die hätte auch letzte Woche raus kommen sollen.
00:00:51: ja also als Video letzten Freitag war alles schon fertig.
00:00:55: Konz aber nicht hochladen weil es länger als über dreißig Minuten war.
00:00:58: Also ich kann ein Videopodcast nur mit maximal dreißiger Minuten hoch laden.
00:01:02: das waren über vierzig Minuten.
00:01:03: obwohl ich's dann auch schon geschnitten habe hab dann versucht einfach paar Teile rauszuschneiden aber es wurde dann einfach kompliziert und deswegen gibt es jetzt erst mal wieder paar audio.
00:01:13: das war wichtig manchmal wenn etwas nicht funktioniert und mit so viel technischen problemen verbunden ist, wäre das dann wirklich einfach loszulassen.
00:01:22: mache auch gerade eine instagrampause für mich was halt wichtig.
00:01:25: ich wollte halt unbedingt diesen video podcast weil ich es halt dann auf youtube veröffentlichen kann.
00:01:29: ja ist einfach auch ne wichtige plattform für eher long form content und daraus dann eben real snippen weil es auch soweit jetzt gut funktioniert hat.
00:01:37: aber Ja, wenn es nicht funktioniert dann ist es so wichtig manchmal auch das irgendwo loszulassen und diesen Kampf dann noch aufzugeben.
00:01:47: Wenn's schwer ist, darfst du einfach wieder leichter werden.
00:01:51: Das fällt mir jetzt gerade einfach leichter und deswegen diese Folge muss ich jetzt einfach raus.
00:01:54: Es ist einfach wichtig dass sich was in mir gleich rausbringe.
00:01:59: Diese Folge hat mich schon länger inspiriert weil ich immer wieder von Klientinnen höre dass sichere Liebe für sie nicht möglich ist, weil Sie halt noch nie gesunde Liebe erfahren haben.
00:02:09: Also vielleicht auch glauben das das Trauma zu groß war, dass es für sie einfach nicht möglich sind.
00:02:14: und glaubt mir du kannst sichere liebe erfahren auch ohne komplett Durchgehalt zu sein.
00:02:20: also ich kann auch in dieser Beziehung immer weiter heilen.
00:02:23: aber jetzt auch nochmal viele ja Erkenntnisse Prozesse die ich auch in den nächsten Wochen mit Detailen werde im Bezug auf meine Beziehungen auch eben meiner Selbstständigkeit, was ich da jetzt einfach verändert hat welche Entscheidungen ich getroffen habe und wie sich in mir auch.
00:02:40: die letzten sechs Monate waren wirklich ein ziemlich krasser Prozess.
00:02:45: Und da darf sich langsam alles integrieren an seinen Platz fallen und dann nehme ich dich einfach mit weil ich weiß auch aufgrund von Feedback was ich bekommen hab dass das einfach hilfreich ist, wenn ich hier auch meine persönlichen Prozesse teile.
00:03:00: Und nachdem ich jetzt seit sechs Jahren schon in der Beziehung bin, geht es halt immer im Leben nicht nur darum wie ich meinen Traum anmanifestiert habe.
00:03:09: Aber ist ein wichtiger Teil und war ja auch immer irgendwo mein größter Wunsch, meinen Traumen zu finden, meine Traumbeziehungen zu leben.
00:03:19: Dafür brauchte es halt einfach ein paar Schritte die mich da hingeführt haben, die teile ich ja nach und nach Und heute geht es jetzt eben auch um Trauma und vielleicht auch einen gewissen Bindungsstil, den wir entwickelt haben.
00:03:30: Der uns heute eben daran hindert eine wirklich glückliche Beziehung zu führen.
00:03:34: Ich habe einen unsicheren ambivalent desorganisierten Bindungstilen entwickelt.
00:03:38: Es gibt ja den klammenden und vermeidenden bei den unsichernen Bindungstilen Das sind auch die Bekannten, diese ungesunde Dynamik, die oft zueinander findet.
00:03:47: Ich habe schon mal eine Folge gemacht über die Bindungsdiele und das Trauma einer Klientin.
00:03:52: Das war im Oktober zum Jahr zwanzig, also du kannst dir gerne noch einmal anhören, wo ich eben diese Bindungstile vorstelle.
00:03:58: Aber heute möchte ich euch nochmal eingehen auf diesen desorganisierten Bindungstil.
00:04:02: Also bei mir ist es so ne Mischung aber es ist einfach so... Es sind ja keine Dogmen, ja?
00:04:07: Auch wenn Du diesen Bindungenstil entwickelt hast heißt nicht, dass es für immer so sein muss.
00:04:11: Also du kannst eben auch eine sichere Bindung entwickeln und erfahren – auch wenn du das als Kind nicht erlebt hast!
00:04:19: Doch Bewusstsein, innere Arbeit aber irgendwann dann eben auch bestimmte Entscheidungen ist dann auch anders zu machen.
00:04:27: Ja wie hat sich bei mir dieser unsichere desorganisierte Bindungsstil entwickelt?
00:04:32: Ich hatte einen emotional instabilen Vater und eine emotional nicht verfügbare Mutter.
00:04:37: Hätte mich oft nicht verstanden gefühlt irgendwie fast schon nicht gewollt und irgendwie auch nicht richtig so wie ich bin.
00:04:44: Dadurch habe ich mich angepasst und angestrengt, dachte ich muss mein Wert beweisen.
00:04:48: Ich wollte immer einen Mann, der das Gegenteil von meinem Vater ist also stark stabil cool.
00:04:54: aber diese Männer konnten mir dann nicht das geben was ich brauche.
00:04:57: Sie haben viele schmerzhafte Erfahrungen mit Männern gemacht hab schon gar nicht mehr an die Liebe geglaubt doch heute seit sechs Jahren erlebe ich wirklich sichere Liebe mit einem starken liebevollen Mann.
00:05:08: Unser Vater repräsentiert einfach unser erstes Männerbild.
00:05:13: Wir suchen uns einen Mann, der genauso ist wie unser Vater oder das Gegenteil.
00:05:18: Das war eben bei mir der Fall.
00:05:19: Mein Vater war unberechenbar und meine Mutter für mich nicht wirklich erreichbar.
00:05:24: Und es ist wirklich ganz wichtig – ja, es ist kein Urteil!
00:05:27: Meine Eltern haben ja Bestes gegeben.
00:05:28: Ich habe heute auch ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern.
00:05:30: Sie waren beide überfordert.
00:05:32: Da haben wir auch ihr eigenes Trauma.
00:05:34: Meine Eltern haben mich sehr früh bekommen, meine Mutter war als neunzehn, als sie mit mir schwanger wurde, ungeplant.
00:05:40: Ich bin das relativ früh entstanden, dass meine Eltern sich noch kaum gekannt hatten und dann drei Monate von meiner Geburt hat meine Mutter beide Eltern beim Autounfall verloren.
00:05:51: Das ist natürlich ein Schock für mich im Bauch weil wir übernehmen ja die Gefühle unserer Mutter Wir borgen uns ihren Nervensystem Und meine Mutter waren am Schockzustand, musste funktionieren Hat das Trauma-Uni wirklich verarbeitet, sondern sie musste dann halt einfach da sein.
00:06:06: Für mich funktionieren war mit der ganzen Situation überfordert und ihr blieb halt auch nichts anderes übrig als mein Vater zu heiraten.
00:06:14: Der hat noch studiert und hat getrunken weil er auch irgendwie lost war im Leben ja und wollte auch seinen mangelndes Selbstwertgefühl kompensieren.
00:06:24: wenn ich trinke bin ich stark, dann bin ich selbstbewusst Meine Mutter, das ist halt auch meine Mutterwunde.
00:06:32: Sie hat mich sehr früh bekommen bei der Elternverlohren einen schwierigen Vater und ich habe mich eben nicht wirklich gewollt gefühlt also nicht verstanden gefühelt.
00:06:41: Meine Mutter hat dann ihre Emotionen ausgeschalten war für mich einfach emotional nicht verfügbar.
00:06:46: Und die Vaterwunde ist dass mein Vater übergriffig war ja und unberechenbar.
00:06:51: Also ich hatte wirklich Angst vor ihm.
00:06:53: Die erste Erinnerung an meinen Vater, die war so mit drei, dreieinhalb da hat er mich nachts aus dem Bett geholt.
00:06:59: War bezunken und ich durfte mir zu einer Feder also mit Tinte malen.
00:07:03: Habe ich dann noch voll gefreut.
00:07:04: Ja cool!
00:07:05: Papa ist gut drauf.
00:07:05: Ich darf mit der Tinte mahlen.
00:07:08: Und am nächsten Tag am Frühstückstisch hatte er mir ganz plötzlich aus einem Nichts einfach eine Schelle gegeben weil ich schmutzige Finger hatte.
00:07:15: Die waren natürlich komplett blau von der Tinti und er konnte sich daran nicht mehr erinnern.
00:07:20: Ich war natürlich total verstört.
00:07:21: Das hat mich voll verunsehert, hatte irgendwie so Schuldgefühle.
00:07:24: Was hab ich jetzt falsch gemacht?
00:07:25: Also ich habe einfach die Welt nicht mehr verstanden!
00:07:27: Und das war halt oft so... Mal war er liebevoll und dann mal gewalttätig.
00:07:32: Grundsätzlich wusste ich nie, woran ich bin.
00:07:34: Er war hilflos seinen Launen ausgesetzt.
00:07:37: Da haben wir schon Angst wenn er von der Arbeit kommt, dass es aufgeräumt ist, dass er dann oft dann zu den Frust irgendwo an uns ausgelassen hat.
00:07:43: Und da ist halt auch so entstanden Ich bin machtlos, ich bin hilflos.
00:07:48: Irgendwie auch so eine Ohnmacht und das Gefühl ist mir einfach alles genommen hat was mir wichtig war.
00:07:54: Ich wollte immer ein Mädchen sein aber er hat mir immer die Haare kurz geschnitten weil ich hatte halt einfach sehr dünne Haare.
00:07:59: also ich habe als Kind ausgeschaut wie ein Junge und irgendwann ja wollte ich dann halt ein Mädchens sein es auch wachsen lassen.
00:08:06: natürlich wenn man erst ein kurzes Pony hat ist das halt einmal so ne Übergangsphase und da war vielleicht zu zehn und hatte mir wirklich mit Gewalt die Haare abgeschnitten.
00:08:16: Also das war wirklich eine traumatische Erfahrung, ich habe mich gewerzt, geweint bitte nicht, er hat mich gepackt und einfach zack dieses Pony, das war dann auch nur schief.
00:08:27: also ich hab mir dann wirklich so unwohl gefühlt und es war so schlimm für mich.
00:08:31: ja weil es mir halt einfach wichtig war, ja natürlich wollte ich ein Mädchen sein und lange Haare haben.
00:08:37: Und diese kurzen Haare oder komische Klamotten, sie durften mich auch nicht aussuchen teilweise zu kurze Hosen habe mich einfach oft auch nicht zugehörig gefühlt oder auch so dieses Ja bin Spasti.
00:08:49: also das hab' ich damals genannt.
00:08:50: Ich wollte immer unbedingt zu den coolen gehören und ja vor allem als Teenager.
00:08:55: Als dann so eine schrebende Autonomie beginnt, dass wir einfach eigenständig werden wollen Und es bestimmte Dinge einfach wichtig sind.
00:09:03: Ja, sei es Teenager das sind bei mir wirklich die meisten Schäden entstanden.
00:09:07: Er hatte dann auch aufgehört zu trinken als ich so dreieinhalb war.
00:09:11: Das waren diese letzte krasse Erfahrungen.
00:09:13: Dann hat er aufgehört zu tringen und war dann viel auch ein liebevoller Vater.
00:09:16: Dann habe er viel mit mir gemacht aber als Teenager wurde halt auch wieder sehr übergriffig.
00:09:21: Als hätte man Tagebuch gelesen da hatte ich mal irgendwas reingeschrieben Irgendwas ganz harmloses hatte ich mit einer Freundin geplant und dann hat er mich darauf angesprochen.
00:09:29: Ja, was hast du daran da gemacht?
00:09:31: Und dann war mir klar okay, wo soll er das wissen?
00:09:33: Hey, der liest mein Tagebuch!
00:09:34: Dann habe ich auf meinem neues Tagebuch auf die erste Seite geschrieben, wer das liest ist ein Arschloch.
00:09:40: Selbst da hat er es ausgeflippt, wenn es nicht der Arsch loch, solange du hier wohnst, muss ich wissen, was du machst.
00:09:47: Also er hat das irgendwie auch als sein Recht gesehen mein Tagebuch zu lesen, um eben zu wissen was ich mache.
00:09:53: Weil ich natürlich dann angefangen habe auch Dinge von ihm zu verbergen weil er wusste okay dem darf ich nicht erzählen.
00:09:58: also mal die Erfahrung gemacht wenn ich dann wirklich mal etwas hatte davon erzählt habe ja war halt einfach kein Verständnis wieder Bestrafung und deswegen war das halt so irgendwie auch meinen Raum.
00:10:10: ja also weißt du vielleicht als Teenager schreibt man Tagebucht es sind einfach denn die intimsten Geheimnisse.
00:10:17: Also, da war dann auch wirklich so ein wirklicher Hass.
00:10:20: Keinen Raum für mich, hey!
00:10:21: Wie kann er nur?
00:10:22: Ich hab's dann auch schon versteckt und ... Er hat es immer wieder gefunden und gelesen.
00:10:27: also... War einfach schlimm für mich ja.
00:10:29: Und dann hatte er auch mal einen Michael Jackson-Poster von der Wand gerissen.
00:10:32: Also ich war wirklich voll Michael Jackson Fan und dann gabs damals in der Bravo zu Poster und ich war total stolz drauf und er hat das einfach aus der Wand rissen weil sie mir halt nicht gepasst hat.
00:10:43: Weil wegen diesem Ja ähm Griff in den Schritt, das hat ihm irgendwie gestört und er hat einfach alles verboten was mir wichtig war.
00:10:51: Er durfte auch nicht mit ins Skilager damals.
00:10:53: also hat man dann auch genommen die Erfahrung in jungen Jahren Skifahren zu lernen vor allem wenn alle meine Freunde im Skilagger ich durfte ihn nicht mit ja durfte bestimmte Sähe nicht anschauen.
00:11:02: Damals gab es ja so Beverly Hills und Baywatch und alle in der Schule haben darüber gesprochen.
00:11:07: aber ja ich durft's halt nicht anschaut Dann hat mir auch mal ein Konzert verboten, was mir sehr wichtig war.
00:11:12: Da musste ich dann die Karte an meine Freundin verkaufen und habe mich eben auch in mein Tagebuch geschrieben und geweint.
00:11:18: Das hatte er auch gelesen.
00:11:19: aber auch da kein irgendwie Mitgefühl sondern ja... Er wollte halt das Beste für mich!
00:11:25: Ja... Man muss sich auch mit meinem Bruder immer schlafen gehen.
00:11:28: Der ist aber fünf Jahre jünger als ich, ja?
00:11:29: Dann haben alle draußen noch gespielt.
00:11:31: Es waren nur Helds raus.
00:11:32: Ich hab meine Freunde gehört und ich lag wach im Bett hat dann auch so ein Gefühl von halt nicht zugehörig sein, von ausgeschlossen werden.
00:11:41: Ich wollte dann einfach immer unabhängig sein.
00:11:43: aber dieses Streben nach Autonomie der Selbstentfaltung vom Selbstausdruck das wurde einfach unterdrückt und es war wirklich spannend.
00:11:50: ich habe dann mit mit zwanzig Geilensteine bekommen ja und hab dann später erfahren als ich die ganzen Ausbildungen gemacht habe habe ich eben auch eine Ausbildung gemacht zur Scherzotherapeutin Während der französischen Revolution viele Frauen Geilensteine bekommen haben, weil eben die unterdrückt wurden.
00:12:11: Die mussten am Herd bleiben.
00:12:14: und ja also Geilenstein sind ein Zeichen für Unterdrückung, weil das ist sehr ungewöhnlich mit zwanzig Geilen Steinen zu bekommen.
00:12:21: Also Scherzu ist Akkupressur wo die einzelnen Maritiane behandelt werden und jeder Maritian steht dafür einen Organ Und die Geilenblase ist das Holzelement der Frühlinge.
00:12:31: Das ist so eine aufstreibende Energie.
00:12:34: Wachstum, ja und das wurde unterdrückt so dass ich wirklich Gallensteine entwickelt habe.
00:12:39: Hat auch dann immer auch irgendwo eine Identitätskrise.
00:12:41: wollte jemand anders sein konnten mich auch mit meinem Namen Judith nicht identifizieren.
00:12:45: Sie aufdauern Zeichen wenn wir uns mit unserem Lame nicht identifikieren können war einfach immer so.
00:12:49: ein Grundgefühl Bin falsch Ich bin zu viel und war einmal so.
00:12:53: ich bin nicht sicher meine Bedürfnisse sind nicht wichtig keiner versteht mich Und ich durfte mir auch nicht aussuchen weil es Gymnasium muss mit Latein anfangen.
00:13:03: Ich wollte mit meiner Freundin zusammen auf die Schule.
00:13:05: Er durfte mir nicht mal die Schule aussuchen und auf dem Gymnasium habe ich auch sehr viel Druck erlebt, ja?
00:13:11: Also ... Mit wirklichem Zimmer einsperren lernen und ich hab's dann letztendlich nicht geschafft.
00:13:16: Siebte wiederholt, achte wiederholt.
00:13:19: Musste dazusagen, dass ich da wirklich angefangen habe, wirklich mit Rebellion.
00:13:23: Aber aufgrund von diesem Druck und dieser Erfahrung, das ich es nicht geschafft habe trotz Lernzwang und Nachhilfe, ja, ich bin nicht gut genug!
00:13:33: Aber meinen Jugend, ich war halt eben sehr in Rebellion gegen meine Eltern.
00:13:37: Bin aus dem Fenster geklettert und hab dann auch mit zwölf schon geraucht.
00:13:40: Ich bin dann im Keller auch immer umgezogen, durfte mich natürlich auch nicht schminken.
00:13:44: also wie gesagt im Keller geschminkend umgezogen, aus dem fenster gekettert und dann mit fünfzehn Drogen genommen war da eine Technoszene.
00:13:51: das hat man einfach so ein Gefühl von Freiheit und Stärke gegeben.
00:13:53: ja endlich gehöre ich irgendwo dazu weil es war einfach eine starke Orientierung im Außen ist einfach kein Halt.
00:14:00: wie soll ich sein?
00:14:02: wollte immer zu den coolen gehören, weil ich davor halt oft vor allem an der Grundschule auf das Gefühl von Helenseng Ausgrenzung aber irgendwie Ablehnung nicht zugehörig.
00:14:11: Ich glaube da war mal in der Sing-Schule so eine Mobbing Situation also durfte mir auch meine Hobbys nicht aussuchen muss die Gitarre spielen und die Kirche gehen.
00:14:19: Also er hat mir einfach immer seinen Willen aufgezwungen ja alles aufgezogen was er halt für gut und richtig empfunden hat aber dass was mir wichtig war hatte halt einfach keinen Raum mehr Und ich habe dann auch täglich gekifft.
00:14:32: Das war einfach so meine Form der Betäubung, aber irgendwo Entspannungen da konnte ich mal irgendwo auch abschalten.
00:14:39: Da ja mein Nervensystem auch konstanz im Überlebensmodus war.
00:14:44: also das kenne ich heute noch.
00:14:46: Ich bin heute noch immer wieder damit beschäftigt, meinen Nerven-System zu regulieren und hab zum Glück mittlerweile gute Methoden und Tools gefunden die innere Arbeit, sodass ich da immer mehr ruhiger werde.
00:14:57: Aber ich bin einfach schon mit einem desregulierten Nervensystem auf die Welt gekommen.
00:15:01: Mit dieser Panik so... Ich habe hier eigentlich gar keinen Platz!
00:15:04: Ich bin eigentlich gewollt und muss mich irgendwie beweisen, meinen Verbbeweisen, meine Existenzbelächtigung quasi ja immer für meine Bedürfnisse gekämpft.
00:15:13: Also dass auch stark dieser Kampfmodus entstanden ist.
00:15:16: Jetzt seht ihr das einfach damit du verstehst wie solche Glaubenssätze überhaupt entstehen.
00:15:21: Und dazu kam jetzt eben noch, wie gesagt mit fünfzehn komplett rebelliert runter vom Gymnasium.
00:15:26: Drogen genommen täglich gekifft und in der Zeit hat dann auch mein Vater wieder angefangen zu trinken.
00:15:32: Da hatte er wie gesagt aufgehört.
00:15:33: und also das ist kein lustiger Trinker, der hat mal was trinkt sondern Alkoholiker ja.
00:15:40: Er hat mich dann oft nachts aus dem Bett geholt um mich mit seinem Problem belastet.
00:15:43: Weißen wir dann am einem eine Bettkante saß und ich bin so allein und oh und bitte und das wirklich mitten im Schlaf, wenn ich da jemand rausreiß.
00:15:52: Dass es so was übergriffig ist, das triggert mich auch heute noch, wenn mich jemand weckt.
00:15:58: Hatte ja schon mit meinem Mann, dass er zwar lieb gemeint hat, mich zu wecken aber ich bin dann im ersten Moment total getriggert und das weiß er mittlerweile und macht das auch nicht mehr, also wichtig Dauern zu kommunizieren Aber das ist einfach extrem übergrifflich, jemand aus dem Bett zu holen und vor allem Total betrunken, mich mit all seinen Problemen belastet Was mir meine Mutter erzählt hat, das sind einfach Dinge die will eine Fünfzehnjährige nicht wissen.
00:16:26: Man sich da völlig überfordert damit, konnte auch irgendwo die Grenze nicht setzen, saß da stundenlang und hab mir das angehört.
00:16:34: also ich war eigentlich ein Leben lang ja die Therapeutin für mein Vater und hatte da halt auch so ne extreme Angst zu werden wie er ja.
00:16:41: Na la einfach depressivees Gedankengut hat dass er eben Alkohol ertränkt hat aber da halt auch extrem rausgekommen ist.
00:16:49: Und das war auch so der Moment, wo ich den Respekt vor ihm verloren habe.
00:16:52: Er war früher sehr autoritär an Terran und heute ist er depressiv.
00:16:57: Voller Medikamente nur noch in Schatten seiner selbst.
00:17:00: Er hat einfach die Verantwortung an die Ärzte abgegeben, sich selbst aufzugeben.
00:17:05: Ich hab einfach auch nur mitgefühlt für ihn weil es hat irgendwo am Leben gescheitert.
00:17:09: Er hatte sich in eine Depression reingedacht nie gelernt, sich anders zu regulieren und sehr oft so das Menschen wenn sie in irgendwas lang kompensieren.
00:17:21: Und es ihnen dann weggenommen wird und sich dann eher nur an den Glauben flüchten aber nie wirklich auch mal Verantwortung übernehmen und vor allem halt mal aus ihren Denkstrukturen aussteigen ja?
00:17:32: Wir übernehmen hat leider mehr von unseren Eltern als uns lieb ist.
00:17:36: Ich habe natürlich gewisse Gedankenmuster Prägungen und vielleicht sogar Charakterstrukturen ja übernommen.
00:17:44: Aber wenn ich dann nicht an mir gearbeitet hätte, wenn ich nicht die Entscheidung getroffen hätte, hey!
00:17:48: Ich will nicht so werden wie mein Vater.
00:17:49: Ich will es anders haben.
00:17:50: Ich möchte das anders
00:17:51: machen.".
00:17:52: Dann hätte ich heute auf jeden Fall ein Suchproblem.
00:17:55: Hätte ich hier auch lange oder wäre depressive?
00:17:58: Also ist es so wichtig.
00:17:59: wir können natürlich nichts für unsere Kinder.
00:18:01: Als Kinder sind wir denn einfach hilflos ausgediefert, aber als Erwachsene können wir halt wirklich Verantwortung übernehmen.
00:18:07: An das andersmachen.
00:18:09: Und in der Zeit hat auch meine Mutter mich nicht beschützt.
00:18:12: Die war halt natürlich auch total überfordert von meinem Vater, hat sich dann Panzer angelegt und ich weiß noch wie sie angefleht habe, wobei die trendlich von meinem Vater ... Der holte mich nachts aus dem Bett und hab mir davon erzählt, wie schlimm das ist... Ich hab mich da wirklich von ihr im Stich gelassen gefühlt aber sie konnte ja auch nicht anders.
00:18:29: Sie musste sich irgendwo schützen.
00:18:31: Konnte halt auch nicht emotional für meinen Vater da sein und so sei zu mir gekommen und ich würde es heute auch emotional missbrochen nennen.
00:18:39: Meine Mutter hat sich dann einfach im Panzer angelegt.
00:18:41: Dann waren auch noch zwei Situationen, da hat sie einmal vergessen mich vom Kindergarten abzuholen und es war natürlich auch so schlimm.
00:18:50: Meine Mama hat mich vergessen ... Und einmal, da war hier ein langen Krankenhaus für Wochen wegen Hirnort Entzündung.
00:18:56: Da hat sie mich was ausgemacht, dass sie mich besucht.
00:19:01: Sie kam nicht.
00:19:02: Ich hab raus in den Fenster geschaut, sie kam nicht.
00:19:05: Da war halt auch so eine Schlussfolgerung, ja ich bin nicht wichtig.
00:19:09: Das war halt ne sehr ungute Kombi.
00:19:11: wie gesagt der Vater emotional instabil kam immer zu mir mit seinen Problemen War übergriffig und meine Mutter hat mich halt nicht beschützt war emotional nicht für mich da.
00:19:20: die haben ihn natürlich versorgt meine gute mutter alles für mich getan Aber halt nicht emotional.
00:19:27: Und vor allem weil sie da einfach auch mit mir überfordert also sie Sie konnte er halt einfach nicht für sich das sein Ja so wie es gebraucht hätte.
00:19:36: Also ich komme auch eher nach meinem Vater, sie war sicherlich auch mit mir auffordert.
00:19:39: Ich habe halt vorhin von meinem Vater nicht nur schlechtes bekommen sondern auch eine gewisse Tiefe und meine Mutter ist halt eher pragmatisch.
00:19:46: Ja und ich hab halt immer irgendwo Halt bei einem Mann gesucht.
00:19:50: Wie gesagt das Gegenteil für mein Vater stark cool stabil unbewusst.
00:19:55: also das war mir damals noch nicht bewusst, da habe ich mich nach dieser maskulinen Energie gesehen.
00:20:01: Da ist er der Glaubenssatz entstanden, ich muss mich anstrengen um geliebt zu werden Dass ich von so einem coolen, starkem Mann gesehen werde hatte auch Thema meiner Weiblichkeit.
00:20:11: Weil meine Mutter jetzt nicht unbedingt mit ihrer Weibigkeit verbunden war.
00:20:14: Das war alles eine Kombi, wo es klar war, dass das mit den Männern nicht funktioniert.
00:20:19: Dass sich einfach um die falschen Männer kämpfe also um die Liebe kämpft bei einem Mann, der mir das gar nicht geben kann einen Mann, dem ich auf ein Podest gestellt habe.
00:20:27: Ich habe dann immer irgendwie die Tschüs in der Herr gerannt Und so ganz tief das Gefühl ja nur wenn ich geliebt werde, wenn ich einen coolen Mann an meiner Seite habe dann bin ich wertvoll.
00:20:36: Ich wurde dann Ende zwanzig ganz plötzlich wegen der anderen verlassen.
00:20:40: in der Beziehung wo ich immer noch dabei war wie gesagt cooler DJ und jetzt bin ich Wert voll.
00:20:45: und als er mich verlassen hat war es einfach so ein Schlag gegen mein Selbstwert dass es über normalen Liebeskummer hinaus ging und hab dann auch eine Therapie angefangen alles mal angefangen aufzuarbeiten.
00:20:56: mit Anfang dreißig hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Beziehung auf Augenhöhe.
00:21:01: Also dachte ich, wo zumindest mal wir uns einfach beide gleich lieben weil ich davor immer die Erfahrung gemacht habe immer liebt einer mehr.
00:21:08: ja entweder waren Männer übergriffig.
00:21:11: also die männer die mir dann wirklich auch liebe gegeben haben wurde es mir auch schnell zu viel zu eng oder ich war halt die bedürftige und angepasste.
00:21:20: Ich habe nicht das bekommen, was ich gebraucht habe.
00:21:23: Irgendwie nie auf Augenhöhe und da dachte ich ja endlich mal auf Augenhöhle waren auch wirklich wir haben uns geliebt aber es war halt eine Drama-Beziehung vor allem auch toxisch.
00:21:30: also der hatte auf jeden Fall auch ein Suchtproblem.
00:21:33: hat war auch Anteile die mich an meinen Vater erinnert hatten also dass sich quasi seine Betrunkenwahl nicht im Griff hatte einfach unangenehm wurde und es war so in Form von Koa-Pingigkeit.
00:21:43: also das war wirklich nochmal einfach ne sehr Ich seh' jetzt einfach mal Drama-Beziehung, was ich mich ja dann auch befreit habe.
00:21:50: Und da ist er dann eben auch das No-Drama-Jaslav entstanden.
00:21:55: Danach dann immer wieder die Erfahrung gemacht – Die Männer, die ich will bekomme ich nicht!
00:21:59: Also immer wieder dieser Kampf um Liebe.
00:22:02: Immer wieder dieses Gefühl von Ablehnungen.
00:22:03: Ich bin nicht gut genug.
00:22:05: Jetzt möchte ich nochmal etwas zum desorganisierten Bindungsziel sagen.
00:22:08: Da hat mir letztens mein Mann ein Reel gezeigt, dass mich so berührt hat.
00:22:12: Er hab mich geweint und hat mich in den Arm genommen.
00:22:14: also... Er kennt meine Geschichte und er hat natürlich auch seine Geschichte.
00:22:19: Und wir können einfach miteinander immer weiter heilen.
00:22:23: Wäre das auch in der nächsten Folge nochmal näher erzählen, wie es dazu gekommen ist?
00:22:26: Aber auf jeden Fall war dann diesen Real – das war natürlich auch sehr emotional gemacht ja!
00:22:31: Da hat eben jemand diese Worte gesprochen – dass Menschen die mit Abwesenden, distanzierten oder emotional instabilen Eltern aufgewachsen sind, tragen oft so ein inneres Chaos ins sich.
00:22:42: Sie haben nie gelernt mit schwierigen Gefühlen umzugehen und desorganisierte Bindung entsteht, wenn Menschen die eigentlich Schutz geben sollten gleichzeitig Angst auslösen oder emotional nicht verfügbar sind.
00:22:55: Das Nervensystem lernt dadurch keine Sicherheit sondern Überleben Anpassung und ständige Wachsamkeit.
00:23:03: Diese Menschen werden oft Experten da den Stimmungen zu erkennen kleinste Gesichtsausdrücke zu lesen Und sich eben anzupassen.
00:23:10: Ein Liebe fühlt sich oft bedingt an als etwas das man sich verdienen muss.
00:23:14: Immer wachsenden Alter lieben sie häufig sehr intensiv, zweifeln aber ständig an sich selbst.
00:23:20: Sie fühlen sich oft so intensiv zu kompliziert und anstrengend – nicht weil sie es sind sondern weil sie früh gelernt haben dass sie sich verändern müssen um Liebe und Sicherheit zu bekommen.
00:23:32: Und sie vermeiden dann noch oft Konflikte aus Angst wenn sie eben zu viel sind und ihre Bedürfnisse äußern ja Angst vor Ablehnung.
00:23:39: also vermeiden Konflikte oder rasten dann irgendwann aus, wenn es zu viel ist.
00:23:43: Das ist ja auch mein Muster, dass ich lange meine Grenzen gar nicht wahrnehmen konnte weil ich sie ja auch da, weil mein Vater ja irgendwie über meine Grenze gegangen ist hatte ich gar kein so Gefühl für meine Grenz.
00:23:55: Ich habe dann oft auf viel geschluckt oder unterdrückt und irgendwann kam's dann raus und dann war ich einfach wütend.
00:24:04: das ist auch etwas was ich jetzt Kind sehr gut kenne.
00:24:06: also wir haben ja wirklich ein wütendes inneres Kind.
00:24:09: Und ja, also dieses Real mit diesem Text das beschreibt mich ganz genau.
00:24:14: Kenne hat eben das auch mit diesen Überlebensmodus vor allem in der Kennenlernphase.
00:24:18: da war ich eigentlich konstant immer über Lebensmodus weil da ging es um was?
00:24:21: Da muss sie mich beweisen und ich unbedingt die Liebe von diesem Mann.
00:24:25: Das spreche ich oft über die Kennenleinphase und möchte auch dafür speziellen Kurs entwickeln Weil sich werde heute nicht mit meinem Mann verheiratet hätte ich die Kennenanphase nicht überstanden.
00:24:36: Das war für mich Überlebungsmodus Und durch mein Heilungsweg ja natürlich auf die Therapie, aber auch gezieltes Coaching und vor allem dann ein anderes Verhalten.
00:24:46: Wie reguliere ich mich jetzt in der Kennenlernenphase?
00:24:49: Man sage ja wirklich Nein zu Drama!
00:24:51: Als es dann wirklich auch anders zu machen, konnte ich dann eine wirklich gesunde Beziehung ankommen und endlich sichere Liebe erfahren und sie immer noch mehr lernen.
00:25:01: also wie gesagt ich heile in dieser Beziehungen immer weiter.
00:25:05: Das ist also diese erste Schritt überhaupt mal anzukommen in einer glücklichen Beziehung.
00:25:10: Ich habe wirklich viel aufgearbeitet, ja dann auch diese Ausbildungen gemacht und dann ja auch schon Menschen begleitet.
00:25:16: das ich war ja dann noch schon im Praxisraum als Heilpraktikant für Psychotherapie und dann als Stress- und Burnout Coach.
00:25:22: aber es hat mich trotzdem nicht in eine glückliche Beziehungen geführt.
00:25:25: da bin ich immer wieder an mein Muster gestoßen an meinen Trauma Dann vier Jahre Körpertherapie und systemische Hypnotherapie gemacht Auch Traumaarbeit mit EMDR-Aufstellungen gemacht.
00:25:36: Das war auch eine wertvolle Erfahrung, was mir dann mal meine Mutter repräsentiert wurde.
00:25:43: Da hat eben dieser Mensch, der meine Mutter präsentiert hatte, zu mir gesagt, ich war einfach überfordert und das war auch wichtig um bestimmte Dinge aufzulösen wirklich diese Verbindung, diese Liebe zu meiner Mutter zu spüren.
00:25:59: Also ich hatte da wirklich viele Erkenntnisse und alles verstanden und auch irgendwo Durchbrüche.
00:26:05: aber sobald dann wieder ein Mann vor mir stand der mich aktivierte dieses vertraute Gefühl der Ablehnung in mir ausgelöst hat dieses Gefühl um liebe kämpfen zu müssen war ich wieder beim alten Muster zu performen Und bei der Frau bei der ich dann diese vierjährige Ausbildung gemacht habe mit Selbsterfahrungen und Gruppentherapie da eben auch Sitzungen zu üben, sie sich dann supervidiert hat.
00:26:29: Also das war natürlich super wertvoll ja um auch mal ein Handwerkszeug an die Hand zu bekommen.
00:26:34: wie begleitet man Menschen durch den Prozess?
00:26:36: Wie baut man eine Sitzung auf?
00:26:37: Die hatte wirklich eine Chorifel, die hatte dreißig Jahre Erfahrung in Psychotherapie, war beim Schüler von Milton Erickson.
00:26:44: also habe ich viel gelernt aber ich konnte mich menschlich nicht mit ihr identifizieren.
00:26:49: Sie hatte auch selbst kein Partner der auch so bestimmte Meinungen und einfach Von der Artheit habe ich irgendwann auch das dann nicht mehr weitergemacht, weil es für mich einfach nicht mehr stimmig war.
00:27:01: Und die Ausbildung zur Hypertraktik für Psychotherapie, da war ja auch Verhaltenstherapie und Gesprächspsychotherapie nach Rogers dabei.
00:27:09: Bei dieser buche ich immer noch ab und zu eine Super-Visionssitzung.
00:27:12: Also wichtig ist, dass wir als Therapeut immer wieder auch in Supervision gehen.
00:27:17: Das ist auch eine ganz tolle Therapeutin, die eben nach Rogers arbeitet.
00:27:23: Logotherapie, also sehr sinnorientiert.
00:27:26: Sehr feinfühlig und da habe ich auch gelernt dass es so wichtig ist das wir in einem sicheren Raum zu sein können wie wir sind ja mich wirklich gesehen gefühlt und dann hab' ich mir immer gut gefühlen aber da trotzdem... Das hat's ja trotzdem nichts verändert Ja?
00:27:43: Und dann durch die Pandemie bin ich ja dann in diese online Coaching-Bubble und habe dann so ein Selbstliebecoaching gemacht mit Alexandra Wenmacher, die jetzt sobald zu mir ein Podcast kommt.
00:27:54: Sie war für mich einfach so'n Vorbild weil sie hatte eben ihre Traumbeziehung und hat für mich auch Weiblichkeit verkörpert.
00:28:01: also da konnte ich mich einfach irgendwo ja andocken an ihrer Energie andockten und da haben wir dann auch gezielte in der Kinderarbeit gemacht, so wie ich es heute noch in meinem Programm weitergebe.
00:28:12: Da konnte ich dann wirklich mal so einen Mitgefühl für mich entwickeln und habe halt dann auch so'nen konkreten Tools bekommen.
00:28:20: Und sie hat das für mich verkörpert, was ich mir gewünscht habe.
00:28:23: Sie war da, wo ich sein will und den Traumern gefunden.
00:28:28: Das war dann einfach so wichtig für mich als nur mit einer Therapeuten, die mich zwar durch ein Prozess begleitet, aber irgendwie konnte ich halt nicht so andocken.
00:28:37: Deswegen bin ich heute bei Nicole Devido immer wieder in Räumen.
00:28:42: Es ist etwas, wo man noch besser andockt.
00:28:45: Also es ist meine Erfahrung.
00:28:47: Und in dem Jahr habe ich ja dann auch wirklich einige innere Schifts gehabt.
00:28:50: Also wirklich klare, diese klare Entscheidung No Dramatische Slave.
00:28:54: Dann ist Traumprofiling für mich entdeckt.
00:28:57: nicht mit meinen Traumern auf Augenhöhe zu sehen, hab ich jetzt auch schon oft erzählt.
00:29:00: aber das war dann wirklich der Schift und drei Monate später waren mein Traummann da!
00:29:05: Und dann ging es halt eben darum wie sie kennen dein Phase zu überwinden.
00:29:09: also es waren dann einfach konkrete Schritte natürlich die Arbeit auch davor Aber nur allein, immer nur mein Trauma zu verstehen und mein Traum anzureden.
00:29:17: Und ein bestimmten Tool ist dann zu arbeiten.
00:29:19: Ich glaube aber trotzdem immer wieder dann an diesem Punkt wenn es um etwas ging ja?
00:29:26: Jetzt habe ich eben endlich Hals gefunden bei einem starken liebevollem Mann.
00:29:31: Bei ihm kann ich einfach so sein wie ich bin da muss ich nicht stark sein, da muss sich nicht performen und das ist einfach das schönste Gefühl der Welt.
00:29:39: Der kennt einfach all meine Anteile mir den Schatten, meine Unsicherheiten.
00:29:43: Meine Geschichte und... Damals die Erfahrung zu machen habe.
00:29:46: ich werde dafür nicht abgelehnt.
00:29:48: Ich muss nicht anders sein um geliebt zu werden.
00:29:52: Ja so gelieb zu werden wie du bist das schönste Gefühl der Welt.
00:29:56: Also ich heile in meiner Ehe Und wachse in meiner Selbstständigkeit.
00:30:00: Meine Unziehheiten kommen immer wieder hoch, vor allem in der Selbstständigkeit.
00:30:04: Freisch sprechen fällt mir echt schwer jetzt oder gerade noch vor der Videokamera.
00:30:08: Das ist schon mal extrem heraus aus der Komfortzone.
00:30:12: Da kommt halt immer auch dieses Anteil oder dieses Muster von Kontrolle und Perfektion.
00:30:17: Ich muss das alles richtig machen, ich muss es als perfekt machen.
00:30:21: Oder irgendwie so eine Angst, sich selbst zu sein, weil ich ja eben oft die Erfahrungen gemacht habe wenn ich bin wie ich bin, wer ich abgelehnt?
00:30:27: Irgendwas ist mit mir nicht richtig, muss anders sein kommt dann halt da immer wieder raus, aber ich wachse jetzt einfach raus aus meiner Konditionierung.
00:30:35: Durchmachen durch diesen Podcast machen, durch mich zeigen, durch meine Geschichte teilen, dass dadurch wachsig raus ist meine Konditionsierung Ich zeige mich auch mal verletzlich ja?
00:30:46: Ich bin nicht perfekt Aber ich habe eben trotzdem in einer glücklichen Beziehung angekommen obwohl ich noch Unsicherheiten habe, obwohl ich nicht komplett durchgehalten bin.
00:30:56: Und wie gesagt in meiner Selbstständigkeit zeigen sich halt auch immer noch mal wieder meine Überlebensstrategien, ja dieser Kampfmodus.
00:31:02: Wenn mir was immer der Kampfmodos oder eben Anpassung frees wie so ein Einfrieren, wie so einem Konsekt von Kontrolle ich kann es gar nicht beschreiben und da befreie ich mich halt im nach und nach immer mehr raus weil das kleine Mädchen in mir das hat geschluss folgert dass sie nicht sicher ist, dass er sich anstrengen muss für Liebe irgendwie anders sein muss dass Männer unberechenbar sind, unerbar oder übergriffig.
00:31:28: Und dieses kleine traumatisierte Mädchen wird immer in mir leben ja?
00:31:32: Weil wir wollen es dann irgendwie weg haben!
00:31:34: Aber ich habe sie integriert weil ich jetzt für Sie da bin, wenn ich Verständnis und Mitgefühl für dieses Mädchen hab das oft überfordert ist.
00:31:44: Und sie hat auch Platz in dieser Beziehung aber sie sitzt nicht mehr am Steuer und das ist ein Unterschied.
00:31:51: Also in meiner jetzigen Beziehung bin ich sowieso selten getriggert.
00:31:54: Aber dann, wenn sie eben hochkommt und sich unsicher fühlt, dann habe ich Verständnis für Sie!
00:32:01: Und dadurch bekomme ich auch das Verständnissen von meinem Mann indem ich mich verletzlich zeige, indem ich offen darüber spreche.
00:32:09: Das schafft echte Nähe und Verbundenheit.
00:32:12: Es geht nicht um eine perfekte Beziehungen Oder dass wir jetzt nach einer Erkenntnis durch ein Coaching oder Therapie plötzlich neuer Mensch sind.
00:32:19: Wir haben auch so diese Erwartung, ja?
00:32:21: Dass sie dieses Trauma loswerden, dieses traumatisierte Mädchen in uns loswerdet und dass wir das weghaben wollen, die ganzen Anteile.
00:32:28: aber dadurch kämpfen wir gegen uns selbst.
00:32:30: Es geht darum, diese Anteil anzunehmen Mit Gefühl für dich selbst zu entwickeln Verbindung zu deinem inneren Kind aufzubauen Ja eine Verbindung zur dieser Verletzung herzustellen.
00:32:43: So entsteht wirklich Selbstliebe, indem du wirklich Liebe für dich empfindest.
00:32:49: Liebe und Verständnis für dich hast!
00:32:51: Und dann eben auch dein Nervensystem regulieren.
00:32:54: Lernen Dich selbst zu halten.
00:32:57: Ich weiß es ist so schwer ja?
00:32:59: Du sehnst dich nach Liebe, nach Nähe... ...und dann sagt jemand ja dass du das erstmal alles selbst geben solltest.
00:33:04: Ja
00:33:04: wie?!
00:33:05: Und vor allem ist er die Sehnsucht von einem Mann natürlich zu bekommen.
00:33:08: Wir Menschen sind ja Beziehungsmenschen, also wir wollen ja in Beziehung sein.
00:33:13: Wir brauchen Nähe, Liebe und Verbundenheit und Zugehörigkeit.
00:33:18: Und ja ich finde natürlich halt bei meinem Mann Ich kann mich ins ein Nervensystem rein entspannen Aber wenigstens ein bisschen muss dies mir erstmal selbst geben Ja?
00:33:27: Und kann ja auch nicht immer nur mich mit meinem Mann korrigulieren.
00:33:30: Ich muss das ja auch Muss mich auch selbst regulieren.
00:33:34: aber meiner Meinung nach heilen wir erst so richtig wenn wir diese Erfahrung mal gemacht haben wie sich sichere Liebe anfühlt, wie sie es anfühlen gehalten zu werden.
00:33:44: Das können wir natürlich durch Hypnose ja das wird da in Kontakt kommen.
00:33:48: zu diesem Gefühl aber ist es wirklich wichtig um irgendwann dann eben auch einen sicheren Bindungsziel zu entwickeln diese Erfahrung von Sicherheit und Liebe mal zu machen Ja?
00:33:58: Und du kannst diese Erfahrungen eben machen wenn du zumindest so viel Bewusstsein hast dass du aus deinem Muster aussteigst.
00:34:05: also es braucht so einen kleinen Schritt.
00:34:07: Ich sage immer, ein Prozent mehr Heilung als Angst.
00:34:10: Ein Prozent mehr Liebe als Angst!
00:34:12: Du musst nicht komplett durchgeheizt sein.
00:34:14: aber diese größten Blockaden bei mir war es eben diese Kennenlernphase überwinden.
00:34:18: Nein zu sagen zum Drama.
00:34:20: Mich regulieren zu können also mich ein Stück weit selbst halten zu können.
00:34:24: Liebe und Mitgefühl für mich zu entwickeln.
00:34:27: Aufhören mich selbst abzulehnen Im Widerstand meiner Geschichte zu sein, sie war ja lang im Widerstand.
00:34:33: Also wir leben entweder in Relation also in Kopie zu unseren Eltern oder in Rebellion und das Gegenteil.
00:34:40: Wenn wir uns die Eltern ablehnen damit lehnest du ein Teil von dir selbst ab.
00:34:45: Und ich hatte lange Zeit wirklich viele Vorwürfe an meine Eltern habe ihnen die Schuld gegeben was in meinem Leben nicht läuft.
00:34:51: warum bin ich die normalen Familie aufgewachsen?
00:34:54: Warum hat sich so schwer... Da war es so wichtig in die Vergebung zu gehen an, ins Mitgefühl.
00:35:00: Aber dazu brauchte ich erst mal ein Mitgefühl für mich selbst, für mein inneres Kind also Liebe und Verständnis für mich Und so konnte ich es dann auch für meine Eltern wiederentwickeln ihnen wirklich zu vergeben Weil sie's einfach nicht besser konnten.
00:35:14: Sie haben ihr bestes gegeben.
00:35:16: Sie haben ja eigenes Traum oder der eigenen Prägungen und meiner Meinung nach hast schon eine Vergebungsvergabe auch ein großer Teil für Heilungen und die Biografiearbeit, die ich bei Nicole Davido gelernt habe.
00:35:27: Ja das war auch für mich wichtig also diese Erfahrungen im Sinn zu geben.
00:35:31: ja warum hab ich mir genau diese Eltern ausgesucht?
00:35:34: was durfte ich dadurch lernen?
00:35:36: welche Stärken habe ich da durch entwickelt?
00:35:38: Und ja klar deswegen bin ich heute eine gute Therapeuten weil ich gelernt habe mich selbst zu halten schon früh physiologische Zusammenhänge erkannt habe mein Vater analysiert habe meine Geschichte analysiert habe, also einfach komplexe, psychische Zusammenhänge.
00:35:56: Einfach schnell erfasse und vor allem auch diese Empathie habe.
00:36:00: Weil ich einfach weiß wie sie es anfühlt wenn wir Trauma erlebt haben, wie sich die Szenen so nach Liebe anfühlen.
00:36:05: Deswegen bin ich heute eine gute Therapeutin ja?
00:36:07: Also durch die Biografierarbeit deine Geschichte wirklich anzunehmen dem Sinn zu geben.
00:36:12: So kannst du wirklich deine Stärken erkennen.
00:36:15: Ja vielleicht hast Du auch für Harmonies sorgen musstest eine enorme EmpathIE entwickelt.
00:36:20: Solange wir im Widerstand sind, sind wir im Wiederstand gegen uns selbst und kämpfen gegen uns.
00:36:25: Und vor allem hast du auch wirklich wichtig Verantwortung zu übernehmen weil oft war ich ja dann noch in diesem Opfermodus Ja!
00:36:29: Ich hatte es halt schwer.
00:36:30: deswegen bin ich so.
00:36:31: Deswegen ist Liebe für mich nicht möglich.
00:36:34: Also irgendwann müssen wir damit aufhören uns immer wieder dieselbe Geschichte zu erzählen Wirklich Verantwortung zu Übernehmen Weil Du bist jetzt nicht mehr dieses kleine Kind Du kannst das jetzt anders machen Du bist erwachsen Und du kannst jetzt eben nach und aus dieser Konditionierung rauswachsen, aus dieser Struktur.
00:36:52: Ja?
00:36:53: Jetzt kommen ja oft Frauen zu mir die schon viel Therapie gemacht haben aber wenn es um die Liebe geht dann verfallen sie wieder in der Muster, eine Anpassung oder eben Schutzmechanismus.
00:37:02: Eine innere Kindmeditation ist natürlich hilfreich überhaupt mal in Kontakt zu kommen mit den kleinen in dir, mit den Gefühlen von damals.
00:37:12: Dann haben wir vielleicht eure Kenntnisse, aber Veränderung passiert in dem Moment wo wir erkennen dass unser Muster wirkt.
00:37:20: Also es braucht dieses Bewusstsein um dann auch aussteigen zu können, um neu wählen zu können.
00:37:26: also Wir heilen nicht in einer inneren Kindmeditation oder Hypnose Sondern indem wir leben, indem wir Erfahrungen machen.
00:37:34: und irgendwann bringt dich auch Wissen nicht mehr weiter ja?
00:37:37: Oder stundenlang in der Therapie drüber reden oder hier noch ein Tool.
00:37:41: Es braucht neue Erfahrungen, andere Entscheidungen.
00:37:45: Das ist ja oft so, dass wir dann die Verantwortung abgeben und meine Nervenhits-Discouching-Buche oder die Therapie mache oder hier nochmal eine neue Methode... Dann wird es besser!
00:37:55: Aber damit geben wir die Verantwortung ans Außen ab.
00:37:58: Und das braucht dann wirklich auch ein Identitätsschiff.
00:38:02: Das war für mich Autostromprofiling.
00:38:03: Eine neue Identität, klare Entscheidungen.
00:38:07: ich will das so nicht mehr weil es sonst zahl ich einen Preis.
00:38:12: Nicht weiter in toxischen Verbindungen bleibe, mich an Männer hinhängen die mir nicht das geben können was ich brauche den falschen Männern hinterher jage um Liebe kämpfe ja dann zahle ich dem Preis der sicheren gesunden Liebe der echt nähe dass was ich mir eigentlich so wünsche.
00:38:30: also es braucht beides ja liebevolles Verständnis aber irgendwann auch eine liebevolle Klarheit und das ist meiner Meinung nach oder unterschied zwischen Coaching und Therapie.
00:38:39: Therapie ist eher stärkend, ressourcenorientiert und hauptsächlich eben bestätigend.
00:38:46: Dass das Ich gestärkt wird, dass Heilung passiert, dass wir die Erfahrung machen in einem sicheren Raum gesehen zu werden.
00:38:53: Da können wir heilen und Coaching ist eher wachstumsorientiert – vielleicht auch mal fordernd!
00:38:59: Und da passiert Entwicklung.
00:39:02: Also ich würde es jetzt nicht strich sagen, es ist ja auch nicht so, dass Therapie nur vergangenheitsorientiert ist eben der Umgang hier und jetzt mit konkreten Tools gefördert wird.
00:39:11: Das fließt ineinander, ja ein Coaching schaut natürlich auch mal woher kommt.
00:39:15: das Gefühl geht auch mal in die Vergangenheit und es heißt nicht dass wir uns eine Therapie nicht entwickeln können oder im Coaching nicht heilen können.
00:39:23: aber das ist so der größte Unterschied.
00:39:25: Therapies erstmal Die Wiederherstellung der Gesundheit Ja und Coaching ist dann wirklich Persönlichkeitsentwicklung.
00:39:32: also aus der Konditionierung herauswachsen.
00:39:36: Und ich kann beides, also ich vermisch auch beides.
00:39:38: Ob du Trauma erlebt hast oder nicht?
00:39:40: Ob du schon mal Therapie gemacht hast oder noch nicht?
00:39:43: Mein Programm ist ganzheitlich!
00:39:44: Natürlich gehen wir in die Tiefe.
00:39:46: Ja, Bibnose, innere Kinderbeit.
00:39:49: Daran gibt es eben auch konkrete Tools und einen Identitätsschrift durch die Identitäterarbeit.
00:39:55: Welche Identität braucht es um meine Ziele zu erreichen?
00:39:59: Wo darf ich mich hin entwickeln?
00:40:01: Wo muss ich rauswachsen?
00:40:03: Ich verbinde eben bewährte Therapieansätze mit modernen Coaching-Methoden.
00:40:08: Alles das was mir halt auch geholfen hat, ja?
00:40:10: Und ich mach dich halt dann auch darauf aufmerksam wenn du in deinem alten Muster steckst, weil es ist oft so unbewusst, es sind Automatismen!
00:40:17: Ja, ich finde halt einfach nur die Männer toll... aber du nimmst es wahr und steigst da aus.
00:40:24: Und ich erinnere dich auch immer wieder an deine Ziele, also was kostet es dich zum Beispiel weiter den Kontakt zu halten?
00:40:31: Also das braucht es manchmal einfach.
00:40:33: und ja, wenn ich das geschafft habe eine wirklich stabile erfüllende Beziehung zu führen.
00:40:38: Wirklich auch langfristig!
00:40:40: Dann kannst du das auch.
00:40:42: Also egal wie groß dein Trauma war Du kannst sichere Liebe erfahren Und dass ist es auch was mich antreibt.
00:40:48: Ich weiß einfach wie sie anfühlt dieser Schmerz Von Sehnsucht nach Liebe Und ich wünsche mir für dich Dass du wieder an die Liebe glaubst Das gesunde, sichere liebe Für Dich möglich ist Dass Du wieder vertraust Auch wenn du schon oft enttäuscht wurdest, dass du dein Herz wieder öffnest auch wenn du schön oft verletzt wurdest.
00:41:08: Du hast Liebe verdient und musst dafür nicht anders sein – sondern mehr du selbst!
00:41:14: Ich hoffe das ihr diese Folge gedient hat, daß du ein paar Erkenntnisse mitnehmen konntest, teilst gerne mit mir und lass mich doch bitte eine Bewertung dar, da freue ich mich und vergiss nicht dem Podcast zu abonnieren.
00:41:26: Schön dass du da bist und deinen Trauma heilen willst.
00:41:29: Bewusstsein ist der erste Schritt.
00:41:31: Alles Liebe, dein Judith.
Neuer Kommentar